Warum Sie Ihr Handy nicht auf den Nachttisch legen sollten...

Elektrosmogbelastung

Die Belastung der deutschen Bevölkerung mit elektromagnetischen Feldern (EMF) hat sich in den letzten 20 Jahren durch Aufstellung von ca. 350.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 100 Millionen häusliche Sendeanlagen, wie WLAN-Router oder schnurlose Telefone, sowie ca. 140 Millionen Mobiltelefone „vermillionenfacht“!

Damit ein Mensch gesund bleibt oder wieder gesund werden kann, muss er v.a. nachts während des Schlafes weitgehend frei von elektromagnetischen Feldern (EMF) sein.

Nahrungsergänzung

Schlaf ist nicht gleich Schlaf!

Während des Schlafens ist das parasympathische Nervensystem aktiv, und sorgt für eine Regeneration und Heilung des Körpers. Eine zentrale Aussage der modernen funktionellen Medizin lautet:

Keine Heilung ohne parasympathische Aktivität!

Dies ist durch mehrere hundert wissenschaftliche Studien belegt, findet aber noch immer viel zu geringe Beachtung.

Wenn es über Monate und Jahre zu einer dauerhaften Störung der nächtlichen Erholungsphase durch EMF kommt, so kann dies zu ernsthaften, meist chronischen Erkrankungen führen.

Als einer der Hauptverursacher der Elektrosmogbelastung des Schlafplatzes gilt heute das Handy (auch im Flugmodus), das als Wecker-Ersatz fungiert und auf dem Nachttisch neben dem Kopf zu liegen kommt. Zu weiteren Hochfrequenz-Belastungen zählen WLAN und schnurlose Telefone. Niederfrequente Belastungen (50 Hz-Frequenz) entstehen durch Nachttischlampen, Radiowecker, Steckdosen, Verteilerstecker oder Elektrokabel, die unter dem Bett oder in der Wand verlegt sind, v.a. in der Nähe des Kopfes.

Um eine Elektrosmog-Belastung am Schlafplatz zu minimieren, sollten Sie diese 4 Regeln beachten:

1. Legen Sie niemals Ihr Handy (auch nicht im Flugmodus) auf Ihren Nachttisch!

Ihr Handy sollte mindestens 4 Meter vom Bett entfernt sein (also nicht im Schlafzimmer).

2. Vermeiden Sie schnurlose Telefone!

Schnurlose DECT-Telefone (auch wenn diese Geräte nicht direkt im Schlafzimmer stehen!) dürften eigentlich nur verwendet werden, wenn sie nach einem sog. „Low Radiation DECT-Standard“ arbeiten! Dies ist ersichtlich an dem Zusatz „Eco-Mode“ oder noch besser „Eco-Mode plus“.

Hierbei schaltet sich der Sender ab, sobald das Mobil-Teil in seine Halterung bzw. Ladestation zurückgestellt wird. Folglich sollte das Telefon nicht außerhalb der Ladestation liegen, weil die Sendestation sonst weiter mit der schädlichen 100 Hertz Frequenz über 20-30 Meter strahlt, also auch in Ihr Schlafzimmer!

3. Schalten Sie jede Nacht Ihr WLAN aus!

Für den mobilen Internetzugang können Sie sich in Ihren Router einwählen und über die Aktivierung der Zeitschaltuhr das WLAN nachts abschalten. Besser wäre es sogar den WLAN-Funk nur einzuschalten, wenn er benötigt wird, damit die Belastung so gering wie möglich ist. Denn es gibt wissenschaftliche Arbeiten die belegt haben, dass WLAN krebserregender ist als Rauchen!

4. Schalten Sie nachts die Sicherung vom Schlafzimmer aus, oder lassen Sie sich einen „Netzfreischalters“ einbauen.

Die sicherste Möglichkeit eine niederfrequente Elektrosmogbelastung zu vermeiden ist das Ausschalten der Sicherung vom Schlafzimmer (dauerhaft oder jeden Abend vor dem Schlafengehen). Eine bequemere Möglichkeit ist der Einbau eines sog. Netzfreischalters (Kosten bis ca. 120€). Dabei handelt es sich um ein kleines Kästchen, das von einem Elektriker in den Sicherungskasten für die Sicherung des Schlafzimmers eingebaut wird. Es unterbricht die Stromleitung, sobald nachts im Schlafzimmer kein Strom gebraucht wird. Als Ersatz sollte man sich einen Wecker mit Batterien besorgen! Es darf auch ein Funkwecker sein (empfängt nur, sendet nicht!).

 

Sehr gute Informationen zu weiteren Elektrosmogbelastungen sind z.B. auf der Internetseite www.diagnose-funk.org erhältlich.