Zink, Zink mit Vitamin C

Heidelberger Chlorella


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Vitamin D

Bei Vitamin D handelt es sich ursprünglich nicht um ein Vitamin, sondern um ein Hormon, auch „Sonnenhormon“ genannt, weil beim Auftreffen von Sonnenstrahlen auf die menschliche Haut der Körper sein Vitamin D selbst herstellen kann.

In Deutschland ist jedoch von Oktober bis März keine Vitamin D-Produktion durch die UV-Exposition der Sonne möglich, weil die Sonneneinstrahlung zu flach auf die Erdoberfläche auftrifft und daher der wirksame UV-B-Anteil durch den längeren Weg durch die Atmosphäre absorbiert wird.

Dieser Umstand wurde bereits 1988 durch ein amerikanisches Forscherteam mittels Messungen am 52. Breitengrad, an dem sich auch Berlin befindet, nachgewiesen.

Vitamin D hat dabei im Körper weitreichende Aufgaben, von der Unterstützung eines normalen Immunsystems, bis hin zur Erhaltung normaler Knochen.

 

Selbsttest, ob der Körper Vitamin D selbst herstellen kann…

Wirksame UV-B-Strahlen können erst ab einem Einstrahlungswinkel der Sonne von über 45 Grad durch die Atmosphäre dringen. Einen einfachen Test ob die Sonne höher als 45 Grad am Himmel steht, kann jeder selbst im Freien bei Sonnenschein durchführen: Stellen Sie sich auf eine freie Fläche und schätzen grob die Länge Ihres Schattens, den Ihr Körper auf den Boden wirft. Ist der Schatten von Ihnen am Boden länger als Sie groß sind, dann liegt der Einstrahlungswinkel der Sonne unter 45 Grad und Sie können über die Haut kein Vitamin D bilden! Und dies ist leider in Deutschland von Oktober bis März der Fall, sodass es in diesen Monaten wichtig ist, Vitamin D über die Nahrung oder Präparate aufzunehmen.

 

Vitamin D über Nahrung aufnehmen in Wintermonaten?

In natürlichen Lebensmitteln ist Vitamin D in nennenswerten Konzentrationen nur in fettem Fisch wie z.B. in Hering, Makrele, Aal, und Sardinen enthalten. Aber täglich mehrere hundert Gramm Fisch zu essen, oder den zwar Vitamin D-reichen, aber schlecht schmeckenden Lebertran zu trinken dürfte an der praktischen Umsetzung scheitern. So ist doch die Verwendung von Vitamin D-Präparaten die einfachste, aber nicht die einzige Lösung, um den täglichen Vitamin D-Bedarf vor allem im Winter zu decken.

Dosierungs-Empfehlung

ab 15. LJ und Erwachsene:

V.a. im Winter: 2 Tropfen täglich

Kinder von 0-12:

V.a. im Winter: je nach Alter 1-2 Tropfen täglich

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Besteht ein Mangel?

Zur ausreichenden Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Vitamin D wurden in den vergangenen Jahren einige Studien durchgeführt, die allerdings medial nie übermäßige Erwähnung gefunden haben oder dann leider in Vergessenheit geraten sind. Laut der Verzehrsstudie (II) des Max-Rubner-Instituts mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erreichten 82% der Männer und sogar 91% der Frauen die täglich empfohlene Vitamin D-Zufuhr nicht! Vor allem bei Jugendlichen und Senioren sind die Mangelzustände sogar teilweise bei über 95% der Probanden vorzufinden gewesen.[2]

Aus dem "Journal of Health Monitoring 2016" des Robert-Koch-Instituts (RKI) kann man entnehmen, dass 31,8% der Frauen und 31,3% der Männer eine suboptimale Versorgung und 29,7% der Frauen und 30,2% der Männer sogar eine mangelnde Versorgung an Vitamin D vorzuweisen hatten.[3]

Diese Werte sprechen eine sehr klare Sprache und man sollte sich fragen, warum die Bevölkerung nicht vermehrt darüber aufgeklärt wird, auf eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr zu achten.

Vitamin D...

  • trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
  • trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei
  • trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei
  • trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
  • hat eine Funktion bei der Zellteilung

Vitamin D-Präparate gibt es in unterschiedlichen Arten: Tropfen (Öl) oder Kapseln. Welche Form der Einnahme Sie bevorzugen, hat keine Auswirkungen auf ihren Körper. Jedoch sollte man beachten, dass der Körper bevorzugt regelmäßig, am besten täglich, Vitamin D erhält.

Besonders wichtig ist die Stärke (Gehalt), der bei Vitamin D in Internationalen Einheiten (IE) angegeben wird. Sinnvoll ist es, vor der zusätzlichen Einnahme von Vitamin D3 seinen eigenen Vitamin D-Spiegel im Blut (Kosten ca. 20,- €) messen zu lassen. Wenn Sie ihn nicht kennen, können Sie jedoch 2.000 I.E. Vitamin D3 pro Tag ohne Bedenken einnehmen. Eine andere, günstigere und auch oft praktizierte Methode besteht darin, auf die erste Blutabnahme zu verzichten und einfach im Winter täglich 2.000 I.E. Vitamin D einzunehmen und sich dann nach 4 – 6 Wochen Einnahme den Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen. Damit kann die für Sie individuelle Dosierung ermittelt werden, die Sie dann jeden Winter einnehmen sollten!

 

Leider gibt es in Deutschland immer noch „veraltete“ Grenzwerte, obwohl diese wissenschaftlich längst widerlegt sind!

Bis heute ist die offiziell festgelegte „gefahrlose Zufuhr“ für Vitamin D auf 2.000 I.E. täglich begrenzt, um eine vermeintliche Überdosierung mit schädlichen Folgen für die Gesundheit zu verhindern. Die wissenschaftlichen Grundlagen für den Grenzwert von 2.000 I.E. sind jedoch längst überholt und wurden durch fundierte Untersuchungen in den letzten Jahren widerlegt.

Anstelle der 2.000 I.E. werden inzwischen 10.000 I.E. als Grenzwert genannt (Studien von Hathcock, Shao, Vieth & Heaney, 2007 [4]).

 

Dank der großen therapeutischen Breite von Vitamin D sind Intoxikationen in aller Regel erst jenseits von 40.000 I.E. täglich und regelmäßig über mehrere Wochen und daraus resultierenden Blutspiegeln von >150 ng/ml zu erwarten.

Trotzdem sollten bei längerfristigen (d.h. über mehrere Monate und Jahre dauernde) Tagesdosierungen oberhalb von 5.000 I.E. regelmäßige Laboruntersuchungen durchgeführt werden, um Abweichungen vom Referenzbereich für Vitamin D (60 – 90 ng/ml), Kalzium (2,0 – 2,6 mmol/l oder 8,5 – 10,0 mg/dl) und für den Parathormonspiegel frühzeitig zu erkennen.

 

Eine sehr gute Informationsseite finden Sie hier: https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/

relevante Quellen

[1] Max-Rubner-Institu/Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Ergebisbericht Teil 1. Nationale Verzehrsstudie II, Karlsruhe 2008, in: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/NVS_Ergebnisbericht.pdf?__blob=publicationFile [04.04.2020].

[2] vgl. Ebd.

[3] vgl. Robert-Koch-Institut (RKI), Journal of Health Monitoring 2016 2. Ausgabe, in: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/JoHM_2016_02_ernaehrung.pdf?__blob=publicationFile [08.04.2020].

[3] vgl. Heaney, Robert P., Vitamin D. Kriterien zur Sicherheit und Wirksamkeit, in: https://www.rosenfluh.ch/media/ernaehrungsmedizin/2009/02/Kriterien_zur_Sicherheit_und_Wirksamkeit.pdf [08.04.2020].